Filmtipp: Osteopathie – Heilen mit den Händen

Aus der Beschreibung:

Osteopathen ertasten Verspannungen, lösen Blockaden, behandeln den Bewegungsapparat und die inneren Organe – nur mit ihren Händen. Sie betrachten den Körper dabei stets als eine untrennbare Einheit, wollen seine Selbstheilungskräfte aktivieren. Immer mehr Patienten folgen diesem Ansatz. Kritiker hingegen bemängeln die dünne Studienlage. Wo stößt die Heilmethode an ihre Grenzen?

Quelle / Film anschauen: arte.tv

Herzschwäche kann mit Hirnschwäche einhergehen

Bei Herzinsuffizienz ist der Herzmuskel ist zu schwach, um ausreichend Blut durch den Körper und damit in das Gehirn zu pumpen. Folge: Es kann zu merklichen kognitiven Defiziten und erhöhtem Risiko für eine Alzheimer-Erkrankung kommen. Außerdem erhöhen sich in den Nervenzellen die Stresssignale und die Genaktivtät verändert sich.

Quelle / Weiterlesen: idw-online.de
Studie: ⇒ Epigenetic gene expression links heart failure to memory impairment

Veränderungen im Darm-Mikrobiom im Alter verlängert das Leben

Forscher fanden durch Auswertung von Probanden-Gesundheitsdaten im Alter von 18-101 folgendes heraus:

  • Ist das Mikrobiom stabil (immer die gleichen Arten) = sinkt die Lebenserwartung im Alter
  • Ist das Mikrobiom instabil (ansonsten stark vertretenen Bakteriengruppen nehmen ab und dafür steigt der Anteil vergleichsweise seltener Bakterienarten) = steigt die Lebenserwartung im Alter

Quelle / Weiterlesen: wissenschaft-aktuell.de
Studie: ⇒ Gut microbiome pattern reflects healthy ageing and predicts survival in humans

 

Semaglutid das neue Abnehmwunder?

Der GLP-1-Agonist Semaglutid ist ein Wirkstoff zur Behandlung von Typ-2-Diabetes.

In einer Studie (STEP-1) wurde den 1961 erwachsenen Teilnehmern 2,4 Milligramm Semaglutid subkutan gespritzt.

Nach 68 Wochen hatten die Probanden im Durchschnitt 15,3 Kilogramm abgenommen (unter Placebo 2,3 Kilogramm).

Außerdem verbesserte sich neben dem Glucosewert auch Blutfettwerte, Blutdruck und Lebensqualität. Die Nebenwirkungen waren typischerweise vorübergehend und ließen mit der Zeit nach. 4,5 % der Teilnehmer brachen die Behandlung aufgrund gastrointestinaler Ereignisse ab.

Studie: ⇒ Once-Weekly Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity

 

Zahnbürsten-Mikrobiom als Bakterienschleuder

Die Plastikborsten sind keineswegs keimarm. Auf Ihnen befinden sich Fäkalkeime und Bakterien (auch solche mit Antibiotika-Resistenz-Genen).  Die Mengen seien vergleichbar mit denen auf Handtüchern oder Waschlappen. Empfehlung: spätestens nach 3 Monaten sollte man die Zahnbürste gegen eine Neue tauschen.

Quelle / Weiterlesen: deutschlandfunknova.de
Studie: ⇒ Toothbrush microbiomes feature a meeting ground for human oral and environmental microbiota

Hohes Covid-Sterberisiko bei geschwollenem oder blutendem Zahnfleisch

Laut einer britischen Sudie haben Menschen mit parodontalen Degenerationsprozessen ein um 70% höheres Risiko an Covid-19 durch Lungenentzündung oder Sepsis zu sterben.

Laut Forschung und Wissen :

Menschen mit einer chronischen Zahnfleischentzündung müssen bei Covid-19 3,5-mal häufiger auf der Intensivstation behandelt und 4,5-mal häufiger beamtet werden. Die Mortalitätsrate ist 9-mal höher als bei Personen ohne Parodontitis.

Grund: das Corona-Virus befällt als erste Anlaufstelle Rezeptoren im Mund- und Rachenbereich. Sind diese durch Mundkrankheiten (Immun)-geschwächt, haben die Corona-Viren es leichter in tiefere Bereiche des Körpers vorzudringen.

Quelle / Weiterlesen: forschung-und-wissen.de / internisten-im-netz.de  
Studien: ⇒

The Impact of Periodontal Disease on Hospital Admission and Mortality During COVID-19 Pandemic

High expression of ACE2 receptor of 2019-nCoV on the epithelial cells of oral mucosa

 

Resistente Stärke für den Darm und als Futter für Darmbakterien

Resistente Stärke kann vom Dünndarm nicht verdaut werden und wird erst im Dickdarm von Darmbakterien aufgespalten (fermentiert).

  • dies steigert die Bakterienvielfalt
  • es entsteht unter anderem Buttersäure, die dem Darm als Energiequelle dient
  • man wird schneller satt
  • der Blutzuckerspiegel stabilisiert sich
  • der Schutz gegen Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten nimmt zu

Quelle / Weiterlesen: gesundheitswissenschaft.com

Buchtipp: „Was hat die Mücke je für uns getan?“

Ohne Insekten kein Obst, ohne Mikroorganismen kein Humus, ohne Mücken keine Schokolade.
Zerstören wir unbedacht diese Vielfalt, gefährden wir auch unsere eigene Existenz.
.
Titel: Was hat die Mücke je für uns getan? Endlich verstehen, was biologische Vielfalt für unser Leben bedeutet

von Frauke Fischer und Hilke vom oekom Verlag.

Quelle / Weiterlesen: oekom.de

Das Siegel „Pro Weideland“ sichert mehr Weidemilch

Der Werbebegriff „Weidemilch“ hat keinen gesetzlichen Schutz und wird daher häufig mißbräuchlich genutzt.

Das Label „Pro Weideland“ bietet mehr Sicherheit duch klare Rahmenbedingungen.

  • So müssen die Milchkühe an mindestens 120 Tagen im Jahr für mindestens 6 Stunden weiden.

Weitere Kriterien die Beachtung finden:

  • Bereich 2: Futterversorgung von der Weide
  • Bereich 3: Tierwohl, Tierschutz, Tiergesundheit
  • Bereich 4: Aspekt Schutz der natürlichen Ressourcen
  • Bereich 5: Fütterung nach „Ohne Gentechnik“-Kriterien
  • Bereich 6: Kriterien für PRO WEIDELAND-Fleisch (für Betriebe, die im Rahmen des PRO WEIDELAND Programms zusätzlich Weidefleisch in der Stufe 3 der „Haltungsform“ (https://www.haltungsform.de/) erzeugen)

Quelle / Weiterlesen: proweideland.eu

 

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